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3D-Drucker an Schulen – mit Ausblick auf Lehrplan 21

Gestern hielt C. Gygax von 3D-EDU ein Referat zu „3D-Drucker an der Primarschule mit Ausblick auf den Lehrplan 21“ an der Schule Bad Zurzach.

Der Lehrplan 21 steht im Kanton Aargau vor der Tür. Geplant ist die Einführung im Schuljahr 2020/21. Vorausschauend setzten sich derzeit bereits viele Schulen und Lehrpersonen mit dem Thema auseinander. Dabei stellen sich viele Fragen: Was ändert sich? Wie setzen wir als Schule – als Lehrpersonen – den Lehrplan 21 um? Welche Anpassungen müssen vorgenommen werden? Was kann beibehalten und weiterentwickelt werden?

Das Thema bewegt. Nebst obligatorischen Weiterbildungen zum Lehrplan 21 besuchen Lehrerinnen und Lehrer freiwillig Veranstaltungen und Seminare um sich darauf vorzubereiten. Einige Schulen, wie die Schule Bad Zurzach organisiert und unterstützt solche Angebote proaktiv. Im Rahmen einer solchen internen Weiterbildung wurden wir am letzen Mittwoch Nachmittag eingeladen ein Referat zu 3D-Drucker an Schulen zu halten.

Dabei ging es einerseits darum die Funktionsweise von 3D-Druckern den anwesenden Lehrpersonen zu erläutern. Im Zentrum stand jedoch die Klärung pädagogischer und didaktischer Fragen. Wie lässt sich der Einsatz von 3D-Druckern auf der Primarschulstufe begründen? Welche gesellschaftliche, katalytische und pädagogische Begründungen dafür gibt es?

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Interessierte Lehrpersonen in Diskussion mit dem Referent während der Pause

Mit Hinblick auf die Einführung des Lehrplan 21 galt es dann konkret zu werden: Wie lässt sich der Einsatz von CAD (Computer Aided Design) und 3D-Druckern mit den Kompetenzen des Lehrplan 21 verbinden?

An konkreten Beispielen haben wir exemplarisch aufgezeigt, mit welchen Projekten, in welchen Fächern, welche Kompetenzen erarbeitet werden könnten. Und wie man durch die Aufgabenstellung und mit der Möglichkeit der Nutzung von 3D-Druckern echte Problemlöseprozesse anregen und fächerübergreifend arbeiten könnte.

Zudem zeigten wir diverse Medien, welche die Lehrpersonen in der eigenen Auseinandersetzung mit dem Thema 3D-Druck unterstützen: Kindergerechte Applikationen, welche auf der Primarschule eingesetz werden, Lehrmittel und Sammlungen, die Lehrpersonen Ideen und Anhaltspunkte für Unterrichtseinheiten geben können und Ressourcen, welche den Lehrpersonen selbst beim Aufbau des nötigen Vorwissens helfen.

Wenngleich nicht die Zeit blieb um erste Gehversuche im CAD zu wagen, erhielten die Lehrpersonen einen ersten Eindruck, wie sie sich leicht und spielerisch sich an das Thema herantasten können. Denn grundsätzlich wurde der Sinn der Nutzung des 3D-Druckers in der Schule verstanden und gutgeheissen – jetzt gilt es für die Lehrpersonen sich noch die nötigen Skills dafür anzueignen…

 

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